
Erstellt von
Pierre Moinot
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Die Serie Mazarin (1978) schildert den Aufstieg von Jules Mazarin in einem Frankreich, das nach dem Tod Ludwigs XIII. politisch geschwächt ist. Zunächst päpstlicher Diplomat, wird er zum politischen Erben Richelieus und gewinnt allmählich das Vertrauen von Anna von Österreich, während er den jungen Ludwig XIV. in die Staatskunst einführt. Die Handlung folgt den großen Krisen des 17. Jahrhunderts: den Intrigen des Hofes, der Feindseligkeit der hohen Adelsfamilien und vor allem der Fronde, einer weitreichenden Rebellion, die die königliche Autorität erschüttert und Mazarin ins Exil zwingt. Trotz Schmähschriften, Verschwörungen und öffentlicher Ablehnung gelingt es ihm, die Ordnung wiederherzustellen und die Monarchie zu festigen. Indem er Ludwig XIV. auf seine künftige Rolle vorbereitet, legt Mazarin die Grundlagen für eine zentralisierte Königsmacht und damit für die spätere Alleinherrschaft des Sonnenkönigs.